PACE, der ERP-Zwilling für technische BauteildatenPACE and ERP 75%.PNG

"Unbekannte" Teilecodes in einer Stückliste (BOM) - in neu entwickelten Produkten oft in der Mehrzahl, erfordern genauere Analysen zum Anpassen der Montagetechnik. Hierbei geht es um Erfassen des Lebenszyklus, Prüfung auf RoHS- und REACH-Konformität, potenzielle Produktionsrisiken (Probleme mit MSL- und PSL-Vorgaben) und, falls erforderlich, die anzuwendenden elektrischen Testnormen.

Die meisten EMS-Anbieter verfügen über eine gut organisierte Bestands-, Logistik- und Finanzdatenbank innerhalb ihres MRP/ERP-Systems. Sie enthält wertvolle und unverzichtbare Bauteilcodeinformationen, ist aber in der Regel nicht für die Verwaltung technischer Datensätze entwickelt worden.

Darüber hinaus sollten "Unbekannte" Teilecodes nicht primär in MRP/ERP-Systemen gespeichert werden.

Codeinformationen von „unbekannten“ Bauteilen im MRP/ERP-System zu speichern, bevor der Kaufauftrag eingeht, erweist sich in der Folge zumeist als nachteilig. Solch eine Praxis verschwendet nicht nur Zeit, sondern belastet das MRP/ERP-System mit ungenutzten Informationen, wenn letztendlich Stücklisten geändert und/oder kein Auftrag erteilt wird. Mit der Zeit kann so ein Vorgehen die Performanz von MRP/ERP-Systemen beeinträchtigen. Neue Bauteilcodes sollten daher erst nach Eingang des Auftrags im MRP/ERP-System mit den einschlägigen kaufmännischen, logistischen und finanziellen Informationen angelegt werden. PACE erlaubt hier die Eingabe von zusätzlichen technischen Daten. Auf unnötige Arbeiten wird verzichtet und es werden nur ausgeführte Jobs gespeichert, wodurch „Datenverschmutzung“ in anderen Geschäftsprozessen verhindert wird.

Mit dem kostenlosen PACE-Viewer bekommt jeder im Unternehmen Zugriff auf die gleichen technischen Informationen.