Die Methodik der Costing-Engine

Activity Based Costing

Die Costing-Engine von QuoteArchitect basiert auf dem “Activity Based Costing” - Modell (ABC Modell), einer allgemein anerkannten Methode. In das Modell der „Virtuellen Fabrik“ fließen alle fixen und variablen Faktoren der Einzel- und Gemeinkosten ein, um die respektiven Stundensätze für Operationen, direkte Arbeit und unterstützende Abteilungen automatisch berechnen zu können. Alle Gemeinkosten werden anteilig auf die definierten Stundensätze umgelegt.

Die Definition von Operationen

Das andere Element im virtuellen QuoteArchitect-Fabrikmodell sind neben den Kostenarten die Produktionsvorgänge, die als "Operationen“ definiert werden. Sowohl Aktivitäten im Verbund als auch Einzelaktivitäten werden als Operationen bezeichnet, die jeweils aus einem oder mehreren Prozessen bestehen.

Die Definitionen einer Operation basieren auf Operationstyp, Technologie, Anlagenbelegung, Bedienereinbindung und Losgröße. Die Prozesse werden zur Ermittlung von Jahreskosten, operativen Zeitelementen und der Prozesskonfiguration definiert. Gemeinsam ergeben sie dynamische, regelbasierte Kalkulationsmodelle für jeden denkbaren Fertigungsablauf. Das intelligente Konfigurations-Support-System unterstützt Sie bei der Definition und Feinabstimmung der Operationen.

Durch die Definition von Operationen erhalten Sie die genauen Betriebsstundensätze, die Kosten für ungenutzte Kapazität und alle Hintergrundprüfungen auf Produkt-, Formcode- und Prozessbegrenzungen. Sie schließen PSL-Kontrollen von Komponenten auf Spezifikationseinhaltung ein und berücksichtigen auch Einschränkungen bei der Zuweisung von Feedern oder fehlende Tape-Feeder für eine neue Bauteilform.

Das Konzept der „Definition von Engpasszeit“ wird auf die Operationszeitberechnungen angewendet, um genaue Produktionszeiten berechnen zu können.